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Bewerbung Landesgartenschau 2020

Westlich des Pöppinghauser Bogens beginnt der zweite Entwicklungsraum Herne / Recklinghau- sen, der sich von der Halde Hestermannweg bis zur A 43 erstreckt. Kennzeichnend für diesen Entwicklungsraum ist der Übergang von einer kleinbäuerlichen Landschaft mit Streuobstwiesen zu einem stark verdichteten, industriell geprägten Siedlungsraum. Das Nebeneinander von ange- eigneten Erholungsräumen wie „wilden“ Schrebergärten, Ein- und Mehrfamilienhaussiedlungen und industriellen Anlagen zeigt eine hohe Nutzungsdurchmischung. Zeitzeugen für eine fort- schreitende industrielle Entwicklung bilden großflächige Industriebrachen, die auf ihre Transfor- mation und eine neue Nutzungszuweisung warten. Südlich der Emscher schließt sich der Bereich Herne an. Beginnend mit dem östlich gelegenen Landwehrbach reicht der Herner Bereich über den westlich angrenzenden Teil der Emscherinsel und setzt sich südlich der Emscher und des Rhein-Herne-Kanals bis zum Schloss Strünkede fort. Während auf der Emscherinsel eine geringe Nutzungsdichte mit einem Schwerpunkt auf Freizeit und Erholung sowie Gewerbe vorherrscht, verdichten sich mit dem Sprung über den Rhein-Herne- Kanal sowohl die Nutzungen als auch die Bebauung. Nach dem Gürtel aus Kleingartenanlagen schließt sich bis zum Schloss Strünkede mehrgeschossiger, verdichteter Wohnungsbau an. Im Vordergrund der künftigen Entwicklung dieses Entwicklungsraumes steht die Neuordnung von Teilflächen entlang der Emscher und des Rhein-Herne-Kanals, die Inwertsetzung von Bra- chen und ehemaligen Industriearealen sowie die Schaffung von Wegeverbindungen zwischen den Städten. Gestaltungsintensive Flächen In diesem Entwicklungraum befindet sich eine Reihe von gestaltungsintensiven Flächen. Der Kernbereich umfasst die Bereiche entlang der Achse Südfriedhof Recklinghausen und die Klein- gartenanlagen auf Herner Gebiet. Mit dem urbanen Bezug, der Inwertsetzung brachliegender Flächen durch die städtische Bevölkerung in Vergangenheit und Gegenwart sowie den vorhande- nen Strukturen bietet sich hier das Kernmotiv „Städtische Gärten“ als Ausstellungsthema an. Die nahegelegene Halde Hestermannweg gehört ebenfalls zu den gestaltungsintensiven Flächen. Zur Entstehung eines weiteren Grün- und Aufenthaltsbereichs für das verdichtete Stadtgebiet Recklinghausen-Süd bedarf es entsprechender Maßnahmen zur Stärkung der Aufenthalts- und Freizeitqualität, beispielsweise durch die Verbesserung der Zuwegung und eine städtebauliche Neuordnung. Übergänge & Transformation 89

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