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Bewerbung Landesgartenschau 2020 - Vorwort

Vorwort Seit mehr als 25 Jahren wird im Emschergebiet mit großer Unterstützung des Landes NRW an der Verbesserung der Lebensqualität und Schaffung neuer Zukunfts- chancen gearbeitet. Aus den Bauten des Steinkohleabbaus und der Stahlproduktion sind Areale moderner Industrie und innovativer Dienstleistungen sowie Orte der Kultur und des Tourismus geworden. Die Abraumhalden wurden zu blühenden Landschaften umgestaltet. Vor allem im Herzen des ehemaligen Montanreviers, im Emschertal, ist der Wandel noch in vollem Gange. Eines der wichtigsten Referenzprojekte des Strukturwandels und der Internationalen Bauausstellung Em- scherpark, der Emscherumbau, ist auf die Zielgerade eingeschwenkt. Im Jahr 2020 werden nach annähernd 30 Jahren 400 Kilometer unterirdischer Abwasser- kanäle errichtet und für die bisherigen oberirdischen Schmutzwasserläufe eine ökologische Entwicklung eingeleitet worden sein. Die „Schwatte“ Emscher ist dann Geschichte und die „Blaue“ Emscher steht für die Zukunft des Emschertals. Waren die Stadtteile an der Emscher über 150 Jahre lang der Hinterhof des Reviers, wandeln sie sich jetzt allmählich zu gepflegten Vorgärten. Damit diese Vision Realität werden konnte, bedurfte es großer Kraftanstrengungen auf allen Ebenen – des politischen Willens, des sachlichen Handelns bei der Umsetzung und des Herzbluts in der Bevölkerung, die sich mit ihrer Region identifiziert und „mitmacht“. Um diese Leistungen zu präsentieren, ist eine Landesgartenschau genau das richtige Format. Sie bildet einen Rahmen, bündelt alle Aktivitäten und Projekte und hilft, die ganze Kraft, die in ihnen steckt, zu entfalten. Deshalb bewerben wir – die fünf Partner der Landesgartenschau – uns gemeinsam um die Ausrichtung der Landesgartenschau Emscherland 2020. Die Idee kommt aus der Mitte des Emschertals. Bereits in den Jahren 2002 / 2003 hatten Bürgerinnen und Bürger in Recklinghausen einen Förderverein für eine Bundes- oder Landesgartenschau gegründet. Ihnen und ihrem enormen Einsatz ist es zu verdanken, dass damals in kurzer Zeit nicht nur mehr als 16.000 Unterschriften für eine Gartenschau gesammelt werden konnten, sondern bereits die politischen Gremien der Städte Herten, Recklinghausen und Castrop-Rauxel auch positive politische Beschlüsse gefasst haben. Nun, da der Fluss in Sicht und die Blaue Emscher nicht länger nur eine Vision ist, wurde das Anliegen erneut an Politik und Verwaltung herangetragen.

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