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Bewerbung Landesgartenschau 2020

223 B. Durchführungshaushalt In den Durchführungshaushalt sind die Ausgaben einzustellen, die im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen anfallen. Der Durchführungshaushalt finan- ziert sich über die Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Werbeeinnahmen und Sponsorengeldern. Die LAGL NW (Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landespflege Nordrhein-Westfalen GmbH) unterstützt die an einer Landesgartenschau interessierten Städte bereits in der Phase der Prü- fung der Machbarkeit und der Aufstellung der Bewerbungsschrift. Unter anderem übernimmt sie im Auftrag des Landes NRW die Rolle der Vorprüfung im Wettbewerb. Sie bewertet die Qualität des inhaltlichen Konzepts, der Nachhaltigkeit und Folgenutzung. Sie prüft auch die Plausibilität des Finanzierungskonzepts und achtet darauf, dass sich die Ausgaben und Einnahmen aus der Durchführung der Veranstaltung decken. Die Ausgaben für die Durchführung der Landesgartenschau betragen nach derzeitigen Schätzun- gen rund 17 Millionen Euro und beinhalten neben der gärtnerischen Gestaltung der zentralen Ausstellungsfläche im Entwicklungsraum Recklinghausen / Castrop-Rauxel weitere Angebote in Herne und Herten für Themengärten bzw. Wechselflor. Außerdem sind im Durchführungshaus- halt die Einrichtung und Unterhaltung der temporären Infrastruktur, Pflege-, Verwaltungs- und Personalkosten sowie Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit enthalten. Den geschätzten Ausgaben stehen nach konservativen Schätzungen Einnahmen von 18 Millionen Euro gegenüber, die sich aus Eintrittsgeldern und Verpachtung ergeben. Dieser Kalkulation liegt eine Besucherzahl von 800.000 zugrunde. Die Kommunalaufsicht der vier Kommunen Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Her- ten hat ihre Stellungnahme über die finanzielle Leistungsfähigkeit des Trägers in Aussicht gestellt. Zuständige Aufsichtsbehörden im Sinne von Ziff. 6.10 sind die Bezirksregierungen Arnsberg und Münster, mit denen die Bewerberkommunen in guten Gesprächen sind. Das MIK hat die beiden Bezirksregierungen vor Abgabe einer Stellungnahme über ein koordinieren- des Gespräch gebeten, welches aufgrund der Urlaubszeit erst am 18. September stattfinden kann. Die kommunalaufsichtliche Stellungnahme wird dann unverzüglich nachgereicht.

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