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Bewerbung Landesgartenschau 2020

Schimmelsheider Park Der ehemalige Niederwald im Emscherbruch, dem ausgedehnten, vormals berüchtigten Sumpf- gebiet am nördlichen Emscherufer, wurde 1900 für Erholung und Freizeit der schnell wachsen- den, mehrheitlich aus Bergarbeiterfamilien bestehenden Bevölkerung in den neuen Stadtteilen Recklinghausen-Süd und König-Ludwig erschlossen. Zur Mitte der 1920er Jahre wurde das Park- gelände, das auf ca. 21 Hektar weiterhin waldartigen Charakter hatte, durch Einrichtung eines Kinderheimes und einer größeren Sportplatzanlage aufgewertet und zusätzlich nutzbar gemacht. 1975 traten weitere Vorrichtungen der Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche (Spielplät- ze, Bolzplatz) hinzu. Südpark Die ca. 11 Hektar große Parkanlage mit waldartigem Charakter, geplant auf den Überbleibseln des emschernahen Bruch- und Niederwaldes, wurde 1922 als fußläufig erreichbare Erholungsan- lage für den dicht besiedelten, vom Bergbau geprägten und von vielfältigen Umweltbelastungen beeinträchtigten Stadtteil Recklinghausen-Süd eröffnet. Zur Ausstattung gehörten schon in der Frühphase ein Kinderspielplatz sowie ein runder Rasenplatz als Turn- und Spielwiese. Ab 1960 erfolgte eine durchgreifende Umgestaltung und Erweiterung; 1990 kam eine Teichanlage hinzu, ebenso Spiel- und Bolzplätze sowie ein Tennisplatz. Förderturm im Stadtteilpark Hochlarmark Der Förderturm stellt eine dynamische Lichtskulptur im Stadtteil Recklinghausen-Hochlarmark dar, ein Kunstwerk für den Stadtteil. Es handelt sich um illuminierte Seilscheiben auf dem För- derturm der ehemaligen Zeche Recklinghausen II. Die Zeche wurde im Jahre 1869 in Betrieb genommen. Clerget – später Recklinghausen II – wurde 1990 stillgelegt. Fördermaschinenhaus und Förderturm blieben erhalten und sind markante Zeichen des neu angelegten Stadtteilparks. 189

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