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Bewerbung Landesgartenschau 2020

Die beiden Städte Herten und Herne wünschen sich seit langem eine kurze und erlebnisreiche Verbindung zum Wasser und über die Gewässer hinweg zueinander. Beide Kommunen haben in ihren Kernen hochwertige historische Gärten und Wasserschlösser aufzuweisen. Die Qualität des innerstädtischen Grüns an die Uferkanten heranzuführen und unter dem Motto „Wege zum Wasser“ diese Freiräume Kommunen übergreifend über einen AktivLinearPark miteinander zu vernetzen, ist ein wichtiges Anliegen in diesem Raum. 3. Die Menschen im Revier Die Bürgerinnen und Bürger im Ruhrgebiet sind begeisterte Gärtner und die Gartenvielfalt aus unterschiedlichen Zeitepochen ist groß. Das mag zu einem Teil in der Geschichte der Region und auch in der Bergbau-Tradition Wurzeln haben. Sicherlich haben die Dichte der Städte und ihr spezifisches Wachstum rund um die schwerindustriellen Kerne ebenso dazu beigetragen wie die Vielfalt der Menschen aus aller Welt, die hier eine neue Heimat gefunden haben und sich heute noch ansiedeln. Besonders jedenfalls ist das ungeheure Interesse an allen Themen rund um den Garten, Gartenpflanzen und Gartenbedarf. Deshalb ist es leicht, die Bewohnerinnen und Be- wohner über das Instrument der Partizipation bei der Freiraumplanung für die Entwicklung ihrer Städte zu interessieren. Auf diese Weise entstehen im Rahmen des von Politik und Verwaltung angebotenen Formats der Mitmachstadt Gärten und Garteninitiativen, aus denen sich gesell- schaftliche und gestalterische Trends ablesen lassen. Die Menschen und ihre Kreativität sind deshalb ein wertvolles Potential für die Landesgartenschau Emscherland 2020. Die Realisierung der Landesgartenschau Emscherland 2020 ist auf der Grundlage des vorliegenden Konzeptes mit einem Investitionsvolumen von ca. 22 Millionen Euro möglich. Weitere optionale Projekte wären mit Aufwendungen von 28 Millionen Euro verbunden. Im Durchführungshaushalt stehen den Ausgaben von 17 Millionen Euro Einnahmen von 18 Millionen Euro auf Grundlage konservativer Schätzungen gegenüber. Die Kleingärtner haben ursprünglich einmal die Idee für eine Landesgartenschau im Emschertal initiiert und Unterstützung bei vielen weiteren mit bürgerschaftlichem Engagement betriebe- nen Institutionen gefunden. Dazu zählen die Kleintierzüchter ebenso wie die Vereine, die seit langem den Emscherumbau begleiten, z.B. der Verein „Menschen an der Emscher“. Ihre ge- meinsame Idee ist es, die Kompetenz der Emschergenossenschaft in der erfolgreichen Baustel- lenkommunikation zu nutzen und bereits während der Bauphase die Bürgerinnen und Bürger durch regelmäßige Baustellenführungen in den Prozess mit einzubinden. 17

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