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Bewerbung Landesgartenschau 2020

Der Abschluss des Emscherumbaus im Jahr 2020 eignet sich, einen Blick von den Gewässerufern auf die Stadtkanten der Anrainerkommunen zu werfen und beispielhafte Lösungen für hochwertige Freiräume der Zukunft zu entwickeln und um die Grüne Infrastruktur der Emscher und ihrer Neben- läufe – das sind insgesamt ungefähr 400 Kilometer Gewässerlänge – für die Menschen im Emschertal erlebbar zu machen. Deshalb stehen drei Kernthemen im Mittelpunkt der Bewerbung um die Landes- gartenschau Emscherland 2020: 1. Das „Blau-Grüne Band“ Das „Blau-Grüne Band“ aus Wegen, Promenaden und Bepflanzung an der Emscher verbindet die Städte miteinander. Es bietet die Chance einer nachhaltigen nichtmotorisierten Nahmoblität für Freizeit und Erholung. Es ist ein Beitrag zur Freiraum- und Biotopvernetzung und damit zur Biodi- versität. Die Wasserläufe mit ihren begleitenden Grünzügen sind ein Beitrag zur bioklimatischen Verbesserung der dicht bebauten Stadtteile mit hoher Bevölkerungsdichte im Emschertal, denn sie führen bis in die Innenstädte vor die Haustür der Menschen und tragen zur Durchlüftung, Kühlung und Staubbindung bei. 2. Das Kernausstellungsgelände und die beiden weiteren Ausstellungsräume – Central Park für das Emschertal Die Emscherlandschaft weist eine hohe Vielfalt auf, die Ausdruck der wechselhaften Nutzungsge- schichte ist. An der Nahtstelle der historischen Kulturlandschaft zur dicht besiedelten Stadt ist das Kernausstellungsgelände vorgesehen. Es liegt auf dem Stadtgebiet von Recklinghausen, direkt am Wasserkreuz in Castrop-Rauxel, und ist im Eigentum der Emschergenossenschaft. Etwa 28 Hektar Größe umfassend bietet es die Möglichkeit, einen neuen Park anzulegen, der die Qualitäten der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft auf der einen Seite, die städtebauliche Dichte auf der anderen Seite des Wasserkreuzes aufgreift, der die Lage am Wasser mit seinen Emscher- und Kanalterrassen nutzt und die Ufer für die Menschen zugänglich macht. Herz des neuen Parks ist der bereits renaturierte Suderwicher Bach. Die besondere Qualität des Ortes spiegelt sich schon jetzt in der Zuwegung wider. Von den temporären Stellplätzen laufen die Gartenschaugäste am Suderwicher Bach mit seinen blauen Blütenbändern entlang zum Haupteingang. Deshalb steht das Motto „Was- ser und Landschaft“ für diesen Ausstellungsraum. Die Fassettenvielfalt der Landschaft spiegelt sich auch in den weiteren zwei Ausstellungsräumen wieder. An der Grenze zwischen den Städten Recklinghausen und Herne, die den historischen Em- scherverlauf nachzeichnet, geht es um die Verzahnung beider Kommunen über ihre Uferkanten und deren begleitende Freiräume. Unter dem Motto „Übergänge und Transformation“ geht es darum, die Qualitäten der vielen Grünflächen für beide Seiten aufzuwerten und zugänglich zu machen. 15

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